
CO2-Einsparungen mit grabenloser Verlegung
Beim Vortrieb werden Rohre nach einer Pilotbohrung ins Erdreich gepresst. Der Rohrverlauf muss nicht geöffnet werden, was die Verlegung in dicht besiedelten Gebieten nicht nur bedeutend erleichtert, sondern auch große Vorteile für die Umwelt mit sich bringt: Bei der Verlegung einer 5,7 km langen Rohrleitung mit einem Durchmesser von 3 m in Warschau konnten durch den Vortrieb mit HOBAS Rohren im Vergleich zu einer Verlegung im offenen Graben 376.735 Tonnen CO2 gespart werden. Das entspricht den Jahresemissionen von rund 104.430 Mittelklassewagen.
Umweltmanagement mit ISO 14001
Reduktion der Quecksilberemissionen auf unter 90% des zulässigen Grenzwertes
2013 wurden die ersten Vorversuche am Drehrohrofen III in Wietersdorf durchgeführt, 2015 wurde nach nur sechsmonatiger Bauzeit die weltweit erste Prototypenanlage erfolgreich in Betrieb gesetzt. Nach drei Jahren Probebetrieb konnte die “XMercury“-Anlage Anfang 2018 in den kontinuierlichen Vollbetrieb übergeführt werden. Mittlerweile ist schon die zweite “XMercury“-Anlage in einem deutschen Zementwerk gebaut und in Betrieb gesetzt worden.
Mit der Installation der „XMercury“-Anlage am Standort Wietersdorf konnten die Quecksilberemissionen über die letzten drei Jahre um mehr als 80 % gesenkt werden. Vor dem Betrieb der „XMercury“-Anlage wurden typische Monatsmittelwerte an Quecksilber von ca. 30 – 35 µg/Nm³ (also ca. 30 – 40 % unter dem derzeit gültigen Grenzwert) emittiert. Derzeit liegen die Monatsmittelwerte im Bereich von ca. 5 – 10 µg/Nm³ (also > 90% unter dem derzeit gültigen Grenzwert). Die „XMercury“-Anlage hat somit einen wesentlichen Anteil am hochgesteckten Ziel des Zementwerkes Wietersdorf der w&p Zement GmbH: eines der saubersten Zementwerke der Welt zu werden.
