Am 1. März 1949 pachtet die Firma Alois Kern die Werksanlagen von Peggau. Das vor dem Krieg geplante und in Bau befindliche Zementwerk wurde rasch fertiggestellt. Im September 1949 lief die Zementproduktion an, obwohl sie nicht sehr ökonomisch war, da in ein und derselben Mühle sowohl das Rohmaterial als auch der Zement gemahlen werden mussten. Erst 1953 ging eine eigene Rohmühle in Betrieb. In den ersten Jahren wurden durchschnittlich 30.000 Tonnen Zement erzeugt, 1955 erreichte man schon rund 50.000 Tonnen. Erst 1958 konnte Alois Kern die Anlagen, die bis dahin im „Deutsch Eigentum“ waren bzw. von den Besatzungsmächten verwaltet wurden, erwerben. 1959 wurden die Gesellschafteranteile von den Peggauer Zementwerken Alois Kern und Wietersdorfer Zementwerke Phil. Knoch & Co. ausgeglichen.