Als 1991 die Hatschek Gruppe ihre Anteile verkaufte, bekam die Wietersdorfer einen neuen Partner – Wavin. Doch zu unterschiedlich waren die Partner: hier ein regional agierendes Familienunternehmen mit mehr als 100 Jahren Tradition, dort eine internationale Kapitalgesellschaft mit anderen Zielen und Vorstellungen (Stichwort: „shareholdervalue-Maximierung“). Diese Partnerschaft funktionierte nur wenige Jahre, und 1997 erwarb die Wietersdorfer die ausstehenden 50% der POLOPLAST. Mit diesen klaren Verhältnissen konnte der erfolgreiche Weg einer Internationalisierung und kontinuierlichen Weiterentwicklung beschritten werden.