1987 ging die erste Fertigmörtelanlage (FMA) der Wietersdorfer in Betrieb. Es wurden rund 35 Millionen Schilling (2,5 Millionen Euro) in einen 40 m hohen Mischturm investiert. Ursprünglich standen 37 Silos (1.540m³), in denen Bindemittel, Zuschlagstoffe und Additive gelagert wurden, zur Verfügung. Eine Erweiterung um 12 Silos (600m³) war von Anfang an geplant. Das Material wurde über Dosierschnecken und bis zu vier Wiegeeinrichtungen in den Mischer transportiert. Leichtzuschläge wie Perlite oder Polystyrol konnten über eigene volumetrische Dosiereinrichtungen zugeführt werden. Das fertige Material wurde entweder direkt in die Transportsilos eingeblasen oder über eine geschlossene Bandförderanlage zu zwei Absackmaschinen befördert. Nach der Befüllung kamen die Säcke über eine Transportstraße zu der vollautomatischen Palettierung und von dort per Stapler in das Versandlager.