1988 wurde Baumit von den beiden in Familienbesitz befindlichen Baustoffunternehmen Wietersdorfer & Peggauer Zementwerke und Wopfinger Stein- und Kalkwerke aus der Taufe gehoben, um hochqualitative Baustoffprodukte unter einer gemeinsamen Dachmarke zu vertreiben. Die geschäftsführenden Gesellschafter Dieter Kern (Wietersdorfer, links im Bild) und Friedrich Schmid (Wopfinger, rechts im Bild) wollten die Stärken beider Unternehmen (Zement & Dämmputze einerseits und Kalk & Maschinenputze andererseits) unter einer Dachmarke zusammenführen – damit wurde der Grundstein für eine Europamarke gelegt. Nach dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ erfolgte 1991 mit der Gründung der Baumit Kft. in Ungarn der erste Schritt in Richtung Osten. Es folgten Tschechien, die Slowakei, Polen, Rumänien und Bulgarien. Zwischen 1994 und 1997 begann Baumit auch bei österreichs südlichen Nachbarn – Slowenien, Kroatien und Italien – erfolgreich Fuß zu fassen. 2008 zählt Baumit mit einem Umsatz von 750 Mio. € zu den führenden Baustoffmarken in Europa und ist in 28 Ländern Mittel-, Zentral-, Osteuropas und in China vertreten.