Prozesse


CO2-Einsparungen mit grabenloser Verlegung

Beim Vortrieb werden Rohre nach einer Pilotbohrung ins Erdreich gepresst. Der Rohrverlauf muss nicht geöffnet werden, was die Verlegung in dicht besiedelten Gebieten nicht nur bedeutend erleichtert, sondern auch große Vorteile für die Umwelt mit sich bringt: Bei der Verlegung einer 5,7 km langen Rohrleitung mit einem Durchmesser von 3 m in Warschau konnten durch den Vortrieb mit HOBAS Rohren im Vergleich zu einer Verlegung im offenen Graben 376.735 Tonnen CO2 gespart werden. Das entspricht den Jahresemissionen von rund 104.430 Mittelklassewagen.

Umweltmanagement mit ISO 14001

Basierend auf dem internationalen ISO 14001 Standard, einer Umweltmanagementnorm zur kontinuierlichen Optimierung der Umweltleistung eines Unternehmens, ist es das Ziel der HOBAS Gruppe, die Ökobilanz Jahr für Jahr zu verbessern. Kosten- und energieeffizientes Management von Rohstoffen und
Produktionsprozessen ist für HOBAS ebenso selbstverständlich, wie die Minimierung des Ressourceneinsatzes und etwaiger Auswirkungen auf die Umwelt. ISO 14001 ist in allen HOBAS Werken implementiert und strenge Audits des TÜV belegen die Einhaltung der Standards.

HOBAS > Nachhaltigkeit

Umweltschonender Einkauf

Bei POLOPLAST wird stets getrachtet, Verpackungsmaterialien so sparsam wie möglich einzusetzen und wo möglich auf Mehrweggebinde (siehe Foto) zurückzugreifen. Bei der Anschaffung von Neuanlagen sind Energieeffizienz- und Emissionsvergleiche der in Frage kommenden Anlagen einzuholen und zu bewerten. Rohstoffe sind vor deren Einsatz stets auf die Unbedenklichkeit hinsichtlich Mitarbeiter- und Umweltbelastung zu bewerten. Diese konsequenten Bestrebungen führten dazu, dass alle praktizierten und zu beachtenden Maßnahmen in einer Unternehmensrichtlinie für umweltschonenden Einkauf bei POLOPLAST zusammengefürt wurden.

Schonung der Umwelt durch effektive Forschung und Entwicklung

POLOPLAST betreibt eine intensive Zusammenarbeit mit Universitäten und Fachhochschulen, um einerseits die Verfahren und Technologien der Kunststoffrohr- und Fittingerzeugung hinsichtlich des Energieeinsatzes zu optimieren, andererseits werden Verfahren entwickelt, die den Einsatz alternativer Rohstoffe ermöglichen. Mit Hilfe dieser Bestrebungen konnten die strengen
Voraussetzungen zur Erlangung des Umweltzeichens für verschiedene Rohrsysteme verwirklicht werden. Darüber hinausgehend unterzieht sich der Produktionsstandort in Leonding freiwillig im Abstand von drei Jahren einer strengen Überprüfung und Zertifizierung nach den Vorgaben des Responsible Care Programms.

POLOPLAST > Nachhaltigkeit

Senkung der Schallemissionen aus dem Werk

w&p Zement legt Wert auf die Umsetzung langfristiger Umweltziele. Das Werk Wietersdorf arbeitet seit 1999 kontinuierlich an der Senkung seiner Schallemissionen, so wurden z. B. in der Fertigmörtelanlage 11 Schalldämpfer nachgerüstet und am Drehofen ein neues Mantelkühlgebläse mit Schalldämpfer installiert. Die Werkseinfahrt wurde mit einer Lärmschutzwand versehen um die Lärmbelästigung für Anrainer so minimal wie möglich zu halten. All diese Maßnahmen führten zu einer nachhaltigen Verbesserung der Lebensqualität im Nahebereich des Industriestandortes Wietersdorf.

w&p Zement > Nachhaltigkeit


Reduktion der Schlammmenge

Das Werk Peggau arbeitet stets an der Verbesserung seiner Umweltbilanz. Im Produktionsprozess für hochqualitative Baustoffe ist es unerlässlich Steinfraktionen ohne Verunreinigungen zu verwenden. In der dafür errichteten Steinwaschanlage fallen Feinfraktionen (Schlamm) als Abfallprodukt an. Um diesen Reststoff zu verwerten wurde ein Konzept für die Entwässerung des Schlamms erstellt, die Umsetzung erfolgte 2010-2012. Mit der Wasseraufbereitungsanlage können täglich bis zu 7000m³ Wasser gereinigt und bis zu 250t Schlamm entwässert werden. Als Ergebnis wird die Sandfraktion 0/4mm restlos als Zuschlagstoff in der Baustoffproduktion oder als Füller in der Betonherstellung verwendet.