Nachhaltig denken, Verantwortungsvoll handeln

KALK KALK MEHR HOLZSTAUB, BITTE! UM DIE PRODUKTION VON BRANNTKALK AM INTERCAL AUSTRIA STANDORT IN PEGGAU UMWELTFREUNDLICHER ZU GESTALTEN, WURDE IM JAHR 2019 DER KALKOFEN UM EINE VORRICHTUNG ZUM EINBLASEN VON HOLZSTAUB ALS ERSATZBRENNSTOFF ERWEITERT. DADURCH REDUZIERT SICH DER ANTEIL FOSSILER BRENNSTOFFE UND DIE CO 2 -BILANZ DES STANDORTES VERBESSERT SICH NACHHALTIG. Der Energiebedarf für das Brennen einer Tonne Kalkstein beträgt 3.600 Me- gajoule. Diese Energie stammte bisher aus der Verbrennung fossiler Brenn- stoffe (vorwiegend Erdgas und Braunkohlestaub), die über Brennerlanzen in den Ofen eingeblasen werden. Über die adaptierte Feststoffdosieranlage kann nunmehr Holzstaub in den Ofen eingeblasen werden. Der Einsatz von Holzstaub ist besonders umweltschonend, da es sich um einen CO 2 -neutralen Ersatzbrennstoff (EBS) handelt. In der gesamten Industrie gilt der Einsatz derartiger EBS als Schlüsselfaktor, um Ressourcen zu schonen und damit den ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. „Es ist unser Ziel, den Einsatz fossiler Brennstoffe im Sinne einer nach- haltigen Produktion zu reduzieren. Aus diesem Grund setzen wir im Kalk- ofen Holzstaub aus nicht weiterverwertbarem Holzabfall ein‟, erklärt Robert Schmied, Standortleiter von Intercal Austria am Standort Peggau. In der letzten Ausbaustufe des Projektes sollen 100 Prozent der Brennstoffe aus alternativen Quellen stammen. Das entspricht einem Einsparungspotential von bis zu 25.000 Tonnen CO 2 pro Jahr. WO ES MÖGLICH IST, VERWENDEN WIR ABFALL WIEDER RESSOURCENSCHONEND Mit diesem Code gelangen Sie zur Online-Version der Broschüre in der Sprache Ihrer Wahl: Seite 28 | 29

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